„Wer ist hier eigentlich der Boss?” – 7 Tipps, wie man die Lust am Leben und an der Arbeit erhält

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Im immer schneller werdenden Karussell des Informationszeitalters kann man schon mal den Überblick verlieren. Passiert uns das zu oft, werden wir frustriert mit der Zeit. Wenn wir unsere täglichen kleinen und großen Herausforderungen nicht mehr gemeistert kriegen, schleicht sich schnell das Gefühl ein, auf der Stelle zu treten. Andere wiederum geraten in Panik, weil negative Gedankenbilder ihnen suggerieren, die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren. Solch negative Ansichten lassen Herausforderungen dann noch unlösbarer erscheinen.

Was tun dagegen? Positives Denken allein wird das Kind wohl nicht wieder aus dem Brunnen holen. Legt man seinen Fokus hingegen konstruktiv auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten, und auf das, was man so im im Leben schon gut hinbekommen hat, schafft man sich zumindest mal eine bessere Basis, um den Alltag gutgelaunt und motiviert zu meistern. Dieses Portfolio  wiederum erlaubt es uns, mehr Zeit in Richtung greifbarer Fortschritte zu investieren und verringert das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Die folgenden praxisnahen Vorschläge können uns dabei helfen, genau in diese Grundstimmung zu kommen und diese den Großteil des Tages über auf einem hohen Niveau zu halten:

1. Geben Sie auf sich acht!

Na klar, wer denn sonst? Der Mensch ist aber ein von Gott sehr vielseitig ausgestattetes Lebewesen, genauso abwechslungsreich sollte sich der Tagesablauf gestalten.  Achten Sie darauf, was sie essen. Bleiben Sie in Bewegung, am besten noch Sport.  Regelmäßig Frischluft tanken. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf.  Achten Sie auf Ihren mentalen Input. Mediales Junkfood kann, im Übermaße konsumiert, auch zu Frustrationen führen.

2. Bringen Sie sich immer wieder in Erinnerung, wofür Sie in Ihrem Leben dankbar sind

Stress und Herausforderungen verlieren ihren bedrohlichen Charakter, wenn Sie dagegenhalten, was in Ihrem Leben gut und reibungslos läuft.  60 Sekunden am Tag für die Wertschätzung der guten Dinge in Ihrem Leben machen da oft schon einen gewaltigen Unterschied.

3. Schicken Sie Ihre inneren Ansichten und Einstellungen immer wieder auf den Prüfstand

Die Angst, von unseren Mitmenschen nicht gemocht oder akzeptiert zu werden, verleitet uns oft zu der Annahme, wir wüssten, was Andere über uns denken; aber diese Angst ist durch nichts begründet. Wenn Sie die Angst beschleicht, dass die schlechte Laune eines Freundes oder eines Familienmitglieds etwas mit Ihnen zu tun haben könnte, oder wenn Sie glauben, dass die Arbeitskollegen über Sie herziehen und lästern, sobald Sie Ihnen den Rücken zuwenden, dann sprechen Sie sie an und fragen nach. Verschwenden Sie keine Zeit damit, darüber nachzugrübeln, ob Sie etwas falsch gemacht haben, bevor es keinen Beweis dafür gibt, dass es wirklich Anlass zur Sorge gibt.

4. Vermeiden Sie pauschale Urteile über andere Menschen

Haben Sie Ihrem Partner schon mal gesagt “Du bist IMMER zu spät!” oder sich bei einem Freund beschwert “NIE rufst Du mich an!“? Denken und Sprechen in pauschalen Begriffen wie ´Immer´ und `Nie´macht die Situation nur noch schlimmer, als man sie ohnehin schon wahrnimmt und programmiert Ihr Unterbewusstsein darauf, andere Menschen generell in Schubladen zu stecken oder vorschnell über sie zu urteilen.

5. Steigern Sie Ihre sozialen Aktivitäten – werden Sie ehrenamtlich tätig, treten Sie einer Organisation bei oder helfen Sie einfach nur einem Menschen aus Ihrem Umfeld

Indem sie das praktizieren, verringern Sie gleichzeitig Anflüge von Einsamkeit. Ja, auch wenn man tagtäglich mit dutzenden oder sogar hunderten von Menschen zu tun hat, kann man sich einsam fühlen. Umgeben Sie sich mit aktiven und fröhlichen Menschen, und deren positive Energie wird angenehm auf Sie ausstrahlen!

Jeder von uns fühlt sich besser, wenn er anderen geholfen hat. Sie können dafür Ihre Zeit, Ihr Geld oder Ihre Ressourcen anbieten. Je mehr positive Energie Sie in die Welt um sich herum abgeben, um so mehr werden sie schlussendlich auch empfangen.

6. Sagen Sie ständigen Grübeleien den Kampf an

Wenn Sie sich bei irgendwelchen Grübeleien ertappen, gibt es eine großartige Methode, dieses Denkschema zu unterbrechen, indem Sie sich dazu überwinden etwas völlig Gegensätzliches zu tun. Grübeleien sind wie ein Hyper-Fokus auf negative Umstände in Ihrem Leben. Grübeleien sind niemals produktiv, weil sie von ihrer Natur her weder rational noch lösungsorientiert sind, es ist nichts weiter als ein exzessives „sich Sorgen machen“. Versuchen Sie augenblicklich, Ihre physische Umgebung zu verändern – machen Sie einen Spaziergang oder setzen Sie sich in die freie Natur. Sie können ebenso gut einen Freund anrufen, sich ein gutes Buch nehmen oder Musik anstellen.

7. Arbeiten Sie weniger – arbeiten Sie vernünftiger, aber nicht mehr

Im Geschäftsleben sind Meeting-Agenda und Gesprächs-Protokolle so etwas wie heilige Schriften. Die Schritte im Vorwege zu kennen, die man für ein Projekt unternehmen muss, stellen die Basis innovativer Prozesse dar, aber Kommunikation, Interaktion und ein gesunder Menschenverstand runden das Ganze erst zu wahrer Produktivität ab.                                                                                         Es gibt Leute, die scheinen unter Druck  noch kreativer und produktiver zu arbeiten, aber sie stellen eher die Ausnahme dar;  die meisten von uns sind einfach nur Menschen und eben nicht perfekt.  Stress und Adrenalinschübe lösen nicht unsere Probleme. Manchmal gehört schon ein ganzes Stück Courage dazu, uns einzugestehen, dass viele von uns sich zu Workaholics entwickeln, sich aber andererseits eingestehen müssen, irgendwie doch nicht ihr Bestes zu geben.

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