“Unmöglich” ist auch nur ein Wort

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An einem bestimmten Punkt seines Lebens hat sich jeder von uns schon einmal erträumt, jemand ganz Besonderes zu sein, ein „Star“ eben. Wer hat sich nicht schon einmal solchen Tagträumen hingegeben von Glanz, Glamour und Erfolg? Sich vorgestellt, wie es wäre, reich zu sein, erfolgreich, glücklich und in einer harmonischen Beziehung?

Fast jeder Mensch hat große Träume und entsprechende Ambitionen. Unglücklicherweise bleiben unsere Träume meistens nur das – eben Träume. Und auf dem Dachboden unseres Hauses, an dem  „Mein Leben“ dransteht, bildet sich auf dem Buch mit dem Titel „Erwartungen“ oft schnell eine dicke Staubschicht.

Das ist oftmals wirklich eine traurige Wendung im „Ereignisbericht“ unseres Lebens. Anstatt aufregende Abenteuer zu erleben und sich selbst zu verwirklichen, läuft das Leben in einer sich täglich wiederholenden Mühle von Stress und Hektik an uns vorbei; ja, leben wir denn eigentlich noch?

Aber wissen Sie was?  Das Leben hätte schon einiges zu bieten, wie ein bunter Rummelplatz, wenn wir nur je gelernt hätten, an der Schießbude etwas höher zu zielen.

Das häufigste Problem, wenn sich Menschen Ziele setzen, ist das kleine Wörtchen „unmöglich“. Die meisten von uns geben einfach zu schnell auf. „Ich kann das nicht. Es ist einfach zu schwer. Es ist unmöglich. Niemand schafft das…”.

Wenn nun jeder in der mittlerweile fünf Jahrtausende andauernden Geschichte unser Zivilisation so gedacht hätte, dann wären Erneuerung, Erfindungen und bahnbrechende Durchbrüche in dem, was Menschen erreichen können, wohl allesamt ausgeblieben.

Es gibt da ja diese schöne Anekdote von der Hummel, der die Wissenschaft ja ursprünglich bescheinigte, aufgrund ihres Missverhältnisses von Körpermasse zu Flügeln nicht fliegen zu können. Nun ja, den Rest kennen Sie ja, das hat der Hummel so keiner gesagt und sie ist einfach losgeflogen.

Andererseits gibt es viele Menschen, die leiden. Sie leiden, weil sie ganz unerhörte Träume träumen, diese aber nicht verwirklichen. Das Resultat? Zerbrochene Träume, gebrochene Menschen.

Wenn Sie sich mit Selbstzweifeln und unbegründeten Annahmen einschränken, werden Sie nie in der Lage sein, das gelobte Land zu erreichen, das hinter dem Wort „unmöglich“ liegt. Wenn Sie nach dem Himmel greifen, ohne sich auf Ihre Ziele zuzubewegen, dann träumen Sie wirklich einen „unmöglichen“ Traum.

Versuchen Sie sich doch einmal an dieser Übung. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und notieren Sie sich einige Ziele für Ihr Leben. Unter einer Kategorie notieren Sie Dinge, von denen Sie wissen, dass Sie sie tun können. Unter einer anderen Kategorie schreiben Sie all die Dinge auf, die Sie sich durchaus noch zutrauen, vielleicht tun zu können. Und unter einer weiteren listen Sie all die Ziele auf, die Sie für „unmöglich“ halten.

Nun schauen Sie sich alle drei Kategorien an und versuchen zunächst, alle Ziele aus Kategorie 1 zu verwirklichen. Haken Sie sie einfach ab, sobald sie erreicht sind. Wenn Sie mit der ersten Kategorie durch sind, versuchen Sie sich mit Zielen aus der zweiten Kategorie.

Wenn Sie nun alle Ziele aus der ersten Kategorie abgehakt haben, müssen ja nun alle Ziele aus der zweiten Kategorie in die erste „nachrutschen“, oder? Somit würden ja auch aus Zielen der dritten, der „unmöglichen“ Kategorie nun auf einmal auch durchaus erreichbare Ziele! Und das Unmögliche scheint möglich zu werden…

Sie sehen, diese Technik soll Sie nicht in Ihrer Vorstellungskraft einengen. Es geht darum, sich ein ambitioniertes Ziel zu setzen, und dieses in kleinen Schritten zu erreichen. Das funktioniert aber selbstverständlich auch nur mit realistischen Zielen!

Diejenigen, die nur auf ein Ziel „hinträumen“ ohne hart daran zu arbeiten, werden am Ende naturgemäß enttäuscht und desillusioniert sein.

Wenn Sie jemandem vor 100 Jahren versprochen hätten, dass es möglich sein wird, Menschen auf den Mond zu schicken, hätten Sie wahrscheinlich Unverständnis geerntet. Für den Vorschlag, einen Brief vom einen Ende der Welt an das andere in Sekunden zu übermitteln, hätte man Sie für geisteskrank erklärt. Aber diese einstmals „unmöglichen“ Träume sind ja nun auch durch schiere Vorstellungskraft und Ausdauer Realität geworden.

Thomas Edison sagte einmal sinngemäß, Genialität setze sich zu 1% aus Inspiration und zu 99% aus Transpiration zusammen. Wenn jemand seine Träume verwirklichen will, muss er hart und diszipliniert arbeiten. Aber dieser eine Prozentpunkt, das muss schon ein großer Traum sein, einer, der sich nicht so leicht verwirklichen lässt.

Fragen Sie einen der eifrigen Fitnessstudio-Nutzer aus Ihrem Bekanntenkreis mal, und er wird Ihnen sagen, dass sie keine Fortschritte machen, solange Sie sich nicht aus Ihrer „Komfortzone“ bewegen. Es heißt ja nicht von ungefähr „No Pain, No Gain“!

Also träumen Sie mal schön weiter! Lassen Sie sich nicht von begrenzenden Vorstellungen einengen. Denken Sie ruhig in großen Dimensionen und arbeiten Sie hart an der Verwirklichung Ihrer Träume. Wenn Sie die Leiter des Fortschritts ersteinmal erklommen haben, werden Sie herausfinden, dass das „Unmögliche“ nun doch ein bisschen möglicher geworden ist.

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