Job verloren? Halb so schlimm – 5 Sofort-Maßnahmen, mit denen Du Deinem Arbeitsplatz garantiert nicht hinterhertrauerst

joblost

Deine Lebensumstände kannst Du nicht ändern, wohl aber die Art und Weise, angemessen auf diese zu reagieren!

Der Verlust des Arbeitsplatzes ist für jeden von uns schmerzhaft, egal, wie es dazu kam. Vielleicht musste sich das Unternehmen verschlanken, um am Markt überleben zu können – nichts persönliches also, irgendwen trifft es dann halt.

Vielleicht war es aber auch etwas persönliches; vielleicht war Dein Chef ein unbelehrbarer Egoist,  der Deine Qualitäten und Talente einfach nicht wertschätzen wollte.

Wie auch immer, es zehrt an Deinem Selbstwertgefühl und stellt Deinen Optimismus auf eine harte Probe. Du hast Angst, malst Dir im Geiste schon die schlimmsten Szenarien aus, vielleicht sogar obdachlos zu werden und in Folge eines sozialen Abstiegs nie wieder zu einem vollwertigen, produktiven Mitglied unserer Gesellschaft zu werden. In 4 Wochen sind Deine Ersparnisse aufgebraucht – was dann? Werden Deine ehemaligen Arbeitskollegen hinter Deinem Rücken bereits über Dich lachen?  Sehen Deine Nachbarn Dich als „Loser“, wenn sie Dich an einem Wochentag zuhause antreffen?

Du könntest Dich jetzt in solch negativen Gedankenwelten verlieren. Aber damit würdest Du nur Deine zukünftigen Erfolge auf anderen Feldern sabotieren. Denn es gibt nichts, was den Menschen stärker lähmt, als Angst. Angst vor der Zukunft. Besser wäre es, die Angst wieder in den Griff zu kriegen; die Lähmung abschütteln, schnell wieder handlungsfähig werden. Hier sind 5 ein Tipps, um wieder optimistisch vorweg zu gehen:

1)      Mach Deinem Ärger Luft. Es ist vollkommen OK, erst mal auf Deinen unfairen Chef, die Firma oder auch die Welt im Allgemeinen wütend zu sein. Du solltest nur nicht allzu lange im Zustand des Zorns verharren. Wut macht blind, im wahrsten Sinn des Wortes. Auch wenn Du ganz offensichtlich unfair behandelt wurdest, solltest Du diesen Ärger nicht über Gebühr mit anderen teilen. Du machst es potentiellen neuen Arbeitgebern schwer, Dich auch von Deiner konstruktiven Seite her kennenzulernen und wird sie davon abhalten, Dich einzustellen.

2)      Bewerte Dein Leben neu. Ziehe Deine Vorteile aus dieser unerwarteten Veränderung, um einen intensiven, neuen Blick auf Dein Leben zu werfen. Was ist einzigartig an Dir? Wie wichtig ist Dir eigentlich eine flexible Arbeitszeiteinteilung? Was für ein Einkommen stellst Du Dir vor? Betrachte dies einmal als eine Zeit, in der Du Dich neu ausrichtest, auf- und vorwärts bewegst; nicht abwärts. 

3)      Baue Dein persönliches Netzwerk weiter aus. Starte jeden Tag mit einem kleinen Aktionsplan. Geh raus und triff Leute. Spreche mit jedem, der Dir Hilfe oder Vorschläge bei der Optimierung Deiner Jobsuche anbieten kann. Du solltest nicht darum verlegen sein, andere Menschen wissen zu lassen, dass Du eine neue Arbeitsstelle suchst. Du verkaufst letztlich ein Produkt, und dieses Produkt bist DU.

4)      Keine Ausreden! Du bist nicht zu alt und Dir fehlen auch nicht die notwendigen Diplmoe oder anderweitige Qualifikationen. Ausflüchte haben die Tendenz, sich mit der Zeit zu verselbstständigen und zu verfestigen, sozusagen als „selbsterfüllende Prophezeihung“; Du selbst wirst dann mental zu Deinem größten Hindernis bei der Arbeitssuche.

5)      Lebe ausgewogen. Erfolge zeigen sich in unserem Leben als eine ständig wechselnde Auf- und Abwärtskurve. Erfolgreiche berufliche Karrieren ermöglichen mehr finanziellen Spielraum, sozialen Erfolg, stabilen Familienverhältnisse etc.  Aber das genaue Gegenteil kann genauso sattfinden. Lass es nicht zu, das der Verlust Deines Arbeitsplatzes Dich zur sprichwörtlichen “Couch-Potatoe” mutieren lässt. Bleibe physisch und mental immer wachsam, immer „auf der Pirsch“ sozusagen. Pflege Deine wichtigsten Beziehungen und halte sie am Leben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *