11 Gründe, die gegen einen Vollzeit-Job sprechen

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Nie wieder in Vollzeit arbeiten! Wir haben besseres zu tun…

Vollzeit-Arbeit mit mindestens 40 Wochenstunden ist als Bank  gesetzt in unserer Gesellschaft, aber dieser Umstand allein macht das Modell nicht unbedingt zur ersten Wahl.

Umgeben von Beispielen erfolgreicher Unternehmen, deren Gründer es selten unter 80 Arbeitsstunden die Woche brachten, entdecken die meisten Menschen niemals die Möglichkeiten, in Teilzeit zu arbeiten. Was hält Dich ab: Das Geld? Der gesellschaftliche Status? Die Angst vor dem Versagen?

Was immer es auch ist, nun hol mal tief Luft und lies entspannt weiter. Wenn Du einmal diese 11 Gründe hier entdeckt hast, wirst Du unter Umständen feststellen, dass es nicht unbedingt in Deinem Interesse sein kann, einen Fulltime-Job anzunehmen. Nie wieder.

1. Du brauchst nicht zwingend in Vollzeit zu arbeiten

Niemand braucht wirklich 40 Arbeitsstunden und mehr pro Woche. Wenn Du weniger Stunden arbeiten bräuchtest, ohne Einkommen einzubüßen, würdest Du diese Option wählen, nicht wahr? Du brauchst keine festgesetzte Zahl von Arbeitsstunden die Woche;  Du brauchst ein bestimmtes Mindesteinkommen, um Dein Leben davon bestreiten zu können. Und es gibt Mittel und Wege, um genau das vorrangig zu erreichen:

        weniger Stunden arbeiten bei gleichzeitig höherer Bezahlung

        Dein eigener Chef werden und die Preise selbst bestimmen

        Passive oder semi-passive Einkommensströme erzeugen

2. Und Du sparst noch Geld!

In Vollzeit zu  arbeiten heißt auch, kaum noch Zeit zu haben, das hart erarbeitete Geld bewusst auszugeben, aber irgendwie wird es ja doch ausgegeben!

Ich erwähnte weiter oben ein bestimmtes Mindesteinkommen, das der Mensch nun mal zum Leben braucht.  Wenn man vor der Wahl steht,  in Vollzeit zu arbeiten oder auf der anderen Seite die eigenen Ausgaben zu budgetieren, wird man sicherlich immer Wege finden, die Ausgaben klein zu halten. Es gibt für diesen Prozess das Modewort des „Downshifting“. Vollzeit-Arbeit zu vermeiden kann ein äußerst effektiver Motivator sein, um Dein Budget zu verwalten und zu optimieren wie ein Firmenboss.  Du sparst eventuell sogar noch mehr Geld, wenn Du in Teilzeit arbeitest oder Dein eigener Chef wirst, denn Du brauchst weniger Geld auszugeben für Dinge wie Mobilität, Ernährung oder Kinderbetreuung.

3. Du lebst langfristig  gesünder

Wenn Du ein Arbeitsmodell mit weniger Arbeitsstunden und größerer Flexibilität wählst, reduzierst Du bewusst und unbewusst wahrgenommenen Stress spürbar; Dein Körper wird es Dir danken. Du wirst mit der Zeit ein verbessertes Immunsystem, optimalere Verdauung, strapazierfähigeren Kreislauf und andere Anzeichen physischer Gesundheit an Dir feststellen; vor allem im Vergleich zu einem dauererschöpftem Vollzeit-Arbeiter.

4. Du kannst Dich ausgewogener ernähren

Es ist ja so leicht, nach einem belegten Brötchen oder einem Schokoriegel während der Arbeit zu greifen, aber oftmals realisiert man gar nicht, wie sehr sich dieser Junk-Food-Stapel mit der Zeit klammheimlich auftürmt. Und wenn man dann noch ein „Koffein-Typ“ ist, der bei der Arbeit Unmengen von Cola, Kaffee oder Tee konsumiert, muss man sich nicht wunder, wenn man abends, wenn der Körper eigentlich ruhen soll, nicht abschalten oder nicht schlafen kann.

Für einen Teilzeit-Arbeiter kommt die “Angestellten-Diät” nicht so gefährlich zum Tragen, da man mehr Zeit hat, frische und gesunde  Lebensmittel einzukaufen.

5. Mehr Energie!

Bessere gesundheitliche Kondition und die Ernährungsweise eines Teilzeit-Arbeiters haben den angenehmen Effekt, energiegeladener zu sein als im Fulltime-Job. Anstatt abends abgekämpft von einem anstrengenden Arbeitstag heimzukehren, hat man mehr Zeit, um Körper und Geist Pausen zu gönnen sowie einen erholsamen Schlaf; wenn dann der nächste Tag vor der Tür steht, kann man gleich loslegen, man kriegt was „auf den Schirm“  und der Tag ist Dein Freund.

6. Mehr und schneller lernen!

Wenn man Glück hat, bekommt man in einem Fulltime-Job ab und wann eine Fortbildung verpasst. Aber wenn man etwas lernen möchte, was nicht unbedingt auf dem Trainingsplan der Firma steht, dann muss man das in der Freizeit erledigen. Ui! Zeit für Dich selbst ist aber eine wertvolle Rarität, wenn Du Vollzeit-Angestellter ist.

Richte Dich auf einen Teilzeit-Job ein oder mache Dich selbstständig, und Du wirst immer Zeit haben, neue Dinge zu lernen, die das Leben noch lebenswerter machen. Außerdem wird Dein Gehirn weniger überfrachtet sein und aufnahmefähiger werden  für neues Wissen.

7. Du wirst auf einmal kreativ!  (oder noch kreativer)

Einhergehend mit einer besseren Performance beim Lernen berichten Teilzeit-Arbeiter und Unternehmer oftmals, das sich ihr kreatives Denken deutlich verbesserte, nachdem sie ihre traditionellen Vollzeit-Jobs aufgegeben hatten.

Wenn man diesen Gedanken weiterverfolgt, könnte das auch einfach bedeuten, dass kreative Menschen eher einer Teilzeit-Karriere nachgehen. Die bietet ihnen die kreative Freiheit und vermeidet Burn-Out-Erkrankungen, die kreative Menschen in hochqualifizierten Vollzeit-Beschäftigungen mit hohem Druck oft plagen. Größere Zeiträume abseits der Arbeit geben dem Gehirn die Möglichkeit, entsprechende Verknüpfungen an den Synapsen für kreative Prozesse zu knüpfen.

8. Deine Arbeitsausrichtung wird vielfältiger

Es gibt keine Regel, die besagt, dass man nur einen Job zur Zeit ausführen kann oder sollte. Anstatt an einer Sache in Vollzeit zu arbeiten, warum nicht in 2-3  Teilzeit-Aufgaben parallel arbeiten? Man wird weniger schnell gelangweilt oder unterfordert und bleibt nicht in unflexiblen Denkgewohnheiten stecken.

Wenn man mehrere Eisen im Feuer, sprich Projekte, hat,  dann reduziert dies auch die Gefahr eines „Total-Verlusts“ , wenn der eigene Fulltime-Job aus Budget-Gründen oder aufgrund einer Unternehmensübernahme wegrationalisiert wird.

9. Du brauchst Dir weniger Sorgen machen

Wenn Du über Deine Arbeit nachdenkst, wenn Du nicht arbeitest,  tritt hier eine von zwei Möglichkeiten ein: Entweder liebst Du Deine Arbeit wirklich über alles oder der Job macht dich fertig!

Vollzeit-Arbeit stresst auf Dauer nicht nur den Körper:  sie stresst auch auf ganz besondere Weise die Seele. Ein Beispiel: Während Deiner Freizeit über die Arbeit nachzudenken führt zu mehr Schlafstörungen als irgendein anderer Faktor. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Du noch den ganzen Abend über Deine Arbeit grübelst, wenn Du den ganzen Tag über nichts anderes getan hast als zu arbeiten; also: weg vom Vollzeit-Job und weg von den Sorgen.

10. Du wirst länger leben

Das sollte jetzt keine überraschende Erkenntnis mehr sein. Weniger Stress, ausgewogenere Ernährung, mehr und gesünderer Schlaf…natürlich lebt der Mensch da länger. Überarbeitung ist ein richtiger Killer, und je mehr Stunden man unverhältnismäßig oder unzufrieden arbeitet, je mehr Stunden werden auch von der Lebensuhr schlussendlich abgezogen.

11. Du wirst sogar noch produktiver!

Es klingt kontra-intuitiv, aber es ist wahr! Weniger Zeit mit der eigentlichen Arbeit zu verbringen macht Dich umso produktiver!

Das ist der sogenannte „Arbeiten-wie-im-Urlaub –Effekt“:  Wenn Du nur begrenzte Zeit für die Arbeit aufwenden kannst (und manchmal  kaum den nächsten Tag abwarten kannst, wenn die Arbeit getan ist), wirst Du konzentrierter und schneller arbeiten,  es schleichen sich auch weniger Fehler ein. Strike!

Na, wenn das jetzt mal nicht genug Gründe sind, über eine Teilzeit-Beschäftigung nachzudenken?

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